Unsere selbstmörderische Einwanderungspolitik

Bei unserer Reise der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats nach Tunesien / Italien (Mai 2015) hat sich bestätigt, was ich bereits vor zehn Jahren im Europarat hörte: Wenn Europa signalisiert, dass es für Afrikaner eine Alternative ist, nach Europa kommen zu können, setzen wir eine Völkerwanderung in Gang, wie sie die Welt noch nie gesehen hat.

Und die Schweiz macht an vorderster Front mit: Aus den Medien wurde bekannt, dass die Gewerk­schaft „Unia“ 10% aller Mittel­meerflücht­linge bei uns aufnehmen. Nationalrat Grunder (BDP) befür­wortet 50‘000 Flüchtlinge allein aus Syrien, Ex-Bundeskanzlerin Huber-Hotz (FDP) sogar 80‘000, Na­tionalrat Glättli (Grüne) so­gar 100‘000. Das ist zum Verzweifeln.

Wohin diese Mentalität führt, haben wir während der Balkankriege erlebt. Aus Ländern wie Serbien, Bosnien, Mazedonien und Serbien hatten wir innert kürzester Zeit eine unheimlich hohe Zuwande­rung. So leben z.B. heute rund 200‘000 Menschen mit kosovarischen Migrationshintergrund in der Schweiz, das heisst jeder zehnte Kosovare wohnt bereits bei uns.

Das wird dramatischen Folgen haben, sobald die Balkanstaaten der EU-Beitreten und die freie Zuwanderung auch auf diese Länder ausgedehnt wird; gleichgütig ob das in 5, 10, oder 20 Jahren der Fall sein wird. Werden dann zusätzliche 100‘000 oder 500‘000 oder sogar 1‘000 000 allein aus dem Kosovo nachziehen? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass sich der Bundesrat bei seinen Prognosen bisher um das Zehnfache getäuscht hat.

Alle, die erkannt haben, dass es mit der heutigen Einwanderungspolitik nicht so weiter gehen kann, werden dringend gebeten, im Oktober (Parlamentswahlen) an die Urne zu gehen, seien dies Sozial­arbeiter, Spitalangestellte, Lehrer, Polizisten etc.; seien dies eher links stehende Stimmbürgerinnen oder Stimmbürger (Ecopop) oder seien dies bürgerliche Wähler. Oder seien das einfach Leute, die täglich im Verkehrs-Stau stecken bleiben und die erkannt haben, dass der Verkehr wegen der unkontrollierbar gewordenen Zuwanderung zusammenbricht…

Baden, den 1. Juni 2015

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